KIA
Optima Sportswagon Platin Plug-In Hybrid
              

Februar 2018

Anhaltend verbesserte Qualitätsstandards und Kontrollen begleiten ein KIA Fahrzeug während der Entwicklung, der Produktion und zuletzt wenn Sie damit fahren. Der Koreaner ist der einzige Automobilhersteller, welcher eine 7 Jahre / 150.000 km Werksgarantie in Europa anbietet. Das gilt natürlich auch für den KIA Optima Sportswagon Platin Plug-In Hybrid.

Auf dem Höhepunkt der Dieseldebatte fährt KIA mit dem neuen Optima vor. Beim Kia Optima Plug-In Hybrid Sportswagon wurde nicht einfach die Technik der Limousine übernommen. Der Kombi gestattet durch seine Bauform ein effizienteres Verstauen der Batteriezellen im Untergeschoss des Laderaums. Aufgeladen wird der Stromspeicher mit dem genormten Typ-2-Stecker per 3,3 kW-Wallbox in maximal 3,1 Stunden An der Haushaltssteckdose dauert das bis zu 4,7 Stunden. Theoretisch ist es bei entsprechenden Fahrstrecken möglich, mit einer nächtlichen „Tankfüllung“ der Traktionsbatterie einen normalen Pendler-Tag mit jeweils rund 20-25 Kilometer Fahrstrecke zu absolvieren und den Verbrenner praktisch nie zu benötigen – allerdings solange die Klimaanlage ausgeschaltet bleibt.

Aber um ein Fahrzeug auch zu fordern muss man auf den klassischen Verbrenner zurückgreifen. Die rechnerische Systemleistung aus den 156 PS des Saugmotors und den zusätzlichen 67 PS des Elektro-Hilfmotors belegen das. Der Optima Plug-In-Hybrid beweist, dass eine Alternative zum Dieselmotor halbwegs bezahlbar sein kann und in der Praxis problemlos funktioniert. Sinn macht das Auto natürlich nur dann, wenn man zuhause oder am Arbeitsplatz laden kann und nicht dauernd Langstrecken fährt. Er ist ein schnittiger Kombi mit ausreichend Kraft, ansprechend in puncto Design, mit viel Fahrspaß beim mondänen Gleiten, denn das Fahrwerk des Optima Sportswagon ist eindeutig auf Cruisen ausgelegt. Es könnte aber durchaus etwas mehr Straffheit vertragen.

FAZIT: Der KIA Optima ist ein mondäner Gleiter mit ausreichend Kraft.

Prof. Ali Meyer | Editor-in-Chief | IN VINO VERITAS | 28. Februar 2018 ◼